Ein Blick hinter die Kulissen der Produktion

Hr. Kirchstetter, Sie haben mit Jahresbeginn 2019 die Leitung der Produktion übernommen. Warum übernehmen Sie einen - noch - überschaubaren Job mit gerade ein paar Dutzend Mitarbeitern, wo Sie zuletzt für einen europäischen Stahlgiganten lokal und auch in Übersee tätig waren?

Martin Kirchstetter

Martin Kirchstetter
Da gibt es eigentlich nicht viel zu erklären… Die beiden Herren der Geschäftsführung kenne ich bereits mehr als 25 Jahre und gemeinsam waren wir viele Jahre für einen deutschen Konzern für Antriebstechnik und Automation sehr erfolgreich tätig.
Etwas aufzubauen, sich in einer Organisation einzubringen und Wissen bzw. Erfahrung weiterzugeben liebe ich. Und wenn dies dann noch möglich ist in einem Unternehmen, das ganz genau weiß wohin die Reise gehen wird, ist dies natürlich eine ganz tolle Sache. Der Elan und die Motivation sind dann nicht mehr zu bremsen.

Trotzdem, wie kommen Sie mit dem Übergang von einem Konzern in einem KMU zurecht, fehlt ihnen nicht die „Größe“ der Aufgabe?

Martin Kirchstetter
Reden wir in ein, zwei oder drei Jahren wieder weiter… Aktuell sind wir mitten in den Planungen für ein neues Firmengebäude mit zusätzlichen 100 Arbeitsplätzen, welche im Sommer 2020 bezogen werden soll. Wir werden noch 2019 ein Werk in China einweihen und der Sprung über den Teich in die USA ist der nächste, ohnehin zwingend logische Streich. Ich denke, dass erklärt die Größe der Aufgabe.

Okay… das klingt allerdings mehr als spannend!

Martin Kirchstetter
So ist es. Wir sind zwar – noch – ein überschaubarer Hidden Champion, allerdings ist unser Expansionstempo und unsere Entwicklung enorm. Nochmals, es geht nicht um die Größe des Unternehmens sondern wie die Perspektiven und die damit verbunden Aufgaben marktgerecht gemeistert werden können.
Und mit Produktionsstätten in Europa, China und USA sind wir dann in ein paar Jahren wohl mehr global Player als Hidden Champion!

Wo sehen Sie also die größte Herausforderung der nächsten Jahre?

Martin Kirchstetter
Die Herausforderung wird nicht sein, qualitativ hochwertige Produkte zu produzieren, denn das verlangt der Markt ohnehin. Aus meiner Sicht ist die größte Herausforderung das rasche Wachstum, die dahinterstehende Organisation weiter auszubauen und das fachmännische Wissen in der Organisation weiterzugeben. Zusätzlich muss es uns gelingen eine stabile und belastbare Mannschaft zu erhalten.
Eines noch zum Schluss…
Mein ganz persönliches Anliegen ist die Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz, dass Sie mit Freude und Motivation bei der Sache sind und auch am gemeinsamen Erfolg für unsere Kunden und unser Unternehmen teilhaben. Dafür stehe ich.

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